Siegfried Kracauer Preis (3. November 2019)

Mit dem Siegfried Kracauer Preis würdigen wir im Rahmen der Initiative zur Stärkung der deutschen Kinolandschaft die Arbeit von Filmkritisierenden und Filmjournalist*Innen. Die Film- und Medienstiftung NRW und die MFG Filmförderung Baden-Württemberg schreiben in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik (VdFK) zum sechsten Mal den insgesamt mit 15.000 Euro dotierten Preis für Filmkritik aus. Die nach dem herausragenden Autor und Filmtheoretiker Siegfried Kracauer benannte Auszeichnung wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung der Biberacher Filmfestspiele am 3. November 2019 vergeben.

 

Die Gewinner 2018

Cosima Lutz gewann den Preis für die „Beste Filmkritik“ mit ihrer Rezension des Films „Der Ornithologe“ von João Pedro Rodrigues. Sie erschien unter dem Titel „Zeig mir deine Wunder, du komischer Vogel“ in der Tageszeitung „Die Welt“ im Juli 2017. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Mit einer Lobenden Erwähnung wird Daniel Eschkötter für seinen Text „Is it future or is it past?“ ausgezeichnet, eine Kritik zu David Lynchs Serie „Twin Peaks – The Return“, die im Dezember 2017 bei „Cargo“ erschien. Das Stipendium für das Jahr 2018/19 in Höhe von insgesamt 12.000 Euro erhält der Filmkritiker Matthias Dell, der eine sechsteilige Artikelserie zum Thema „Zukunft des Kinos“ sowie einen regelmäßigen Blog verfassen wird. Die Preisübergabe fand am Samstagabend (24.11.) während der feierlichen Preisverleihung des Kinofest Lünen statt.

 

Die Gewinner 2017

Elena Meilicke gewinnt den Preis für die „Beste Filmkritik“ mit ihrer Rezension von „L’avenir“ („Alles was kommt“) von Mia Hansen-Løve. Sie erschien unter dem Titel „Zum Wasser“ in der Zeitschrift CARGO im Juni 2016. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Mit einer Lobenden Erwähnung wird Federico Sanchez für seinen Text „Beyoncé im Monstertruck“ ausgezeichnet, eine Filmkritik zu Raoul Pecks „I Am Not Your Negro“, die im März 2017 auf artechock erschien.

Das Stipendium für das Jahr 2017/18 in Höhe von insgesamt 12.000 Euro erhält der Filmkritiker Lukas Foerster, der eine sechsteilige Artikelserie zum Thema „Zukunft des Kinos“ sowie einen regelmäßigen Blog verfassen wird. Die Preisübergabe fand am Samstagabend (16.9.) während der feierlichen Preisverleihung des Festivals des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein statt.

Die Gewinner 2016

stipendiat

Ekkehard Knörer gewinnt den Preis für die beste Filmkritik für seinen Text zu „Wild“ von Nicolette Krebitz. Er erschien unter dem Titel „Außer sich“ in der Zeitschrift Cargo im März 2016. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.
Das Stipendium für das Jahr 2016/17 in Höhe von insgesamt 12.000 Euro erhält Patrick Holzapfel, der eine sechsteilige Artikelserie zum Thema „Zukunft des Kinos“ sowie einen regelmäßigen Blog verfassen wird.

Die Preisübergabe fand während der feierlichen Verleihung des Kinoprogrammpreis NRW im Rahmen des Film- und Kinokongresses in Köln statt. Die nach dem herausragenden Filmtheoretiker benannte Auszeichnung wird jährlich vergeben. Zu der von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und dem Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) ins Leben gerufenen Initiative kam 2016 als neuer Partner die Film- und Medienstiftung NRW hinzu. Beide Filmförderungen stiften den Preis gemeinsam.